

Da mir mein Staubsaugroboter Tesvor x500 schon längere Zeit mit seiner Sprachausgabe auf die Nerven ging und jetzt mit schwächelndem Akku seinen Höhepunkt erreichte, war es Zeit zu handeln. Ich will nicht mehr Nacht für Nacht geweckt werden mit dem Satz. „Charging Starts“ 😀
Klar ein neuer Akku könnte her, jedoch soll der Staubsaugroboter hier nur meinen Mini Vorflur von 2x2m regelmäßig reinigen und da dieser per Stufe von dem Rest der Wohnung abgetrennt ist, braucht es keinen leistungsfähigen Akku. Zudem müssen wir auch mal an die Umwelt denken. 😉

Los geht’s:
Also Tesvor umgedreht, Staubbehälter entfernt. Akkuklappe 2x Schrauben gelöst und den Akku entfernt. Nun die anderen 8 Schrauben auf der Rückseite entfernt. Dann noch die 6 kleinen Schrauben von der Stoßleiste entfernt, Stoßleiste abgenommen und schon kann das Gesamtgehäuse abgenommen werden. Ein kurzer Blick an die Seiten wird schnell klar, wo der Lautsprecher sitzt. Ein schwarz/rotes verdrilltes Kabel ist das Richtige. Den Verlauf zur Platine verfolgt und den Stecker abgezogen. YES 🙂
Den Tesvor dann wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammengebaut. Eingeschaltet und die Ruhe genossen :D. Schön wenn so ein Gerät stillschweigend seinen Dienst vollbringt, einfach Anweisungen per Fernbedienung geben und er macht was gewünscht. Herrlich diese Ruhe. 🙂
Ich frage mich schon länger, warum dieser Trend der ganzen Smart Homegeräte mit immer mehr Leuchtdioden, Beep und Sprache. Die Geräte sollen unauffällig Ihren Dienst vollbringen. Ich spreche ja auch nicht den ganzen Tag vor mich hin: „Jetzt gehe ich die Treppe hoch“, „Jetzt trinke ich ein Glas Wasser“, „Jetzt öffne ich die Tür“ … 😀
FuckUp:
Beim Zusammensetzen ist mir ein kleiner Fehler passiert, weil ich die kleinen Akkuklappeschrauben aus Versehen in die großen Schraubverbindungen eingebracht hatte. Die Schrauben wollten sich trotz hartnäckiger Bearbeitung und Klopfen auf der Rückseite nicht mehr entfernen lassen. Daher musste ein kleiner Trick her. Da ich noch ein paar kleinere Neodymmagneten herumliegen hatte, hab ich diese kurz an den Stab des Schraubdreher angehaftet und schon hat man einen stark magnetischen Schraubendreher. Dann war es ein Kinderspiel, die Schrauben aus den engen Schraubvertiefungen wieder zu befreien. Hier ein kleines Video für den Interessierten. 🙂